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Die Erfolgsgeschichte des Kaffees

Kaffee – eine kleine Bohne erobert die Welt

Das mittlerweile untergegangene Königreich Kaffa in Äthiopien gilt nach einhelliger Meinung als Ursprungsland und Namengeber des Kaffees. Aufzeichnungen aus dem 9. Jahrhundert belegen dies. Das Volk der Kaffa lebt heute noch in der gleichnamigen Gegend und ist nach wie vor bekannt für seinen intensiven und starken Kaffee. Von Afrika aus eroberte das vitalisierende Heißgetränk zunächst Persien und das damalige Osmanische Reich. Das erste bekannte Kaffeehaus eröffnete 1554 in Istanbul. Reisende Europäer entdeckten das neue wohlschmeckende und erstaunlich anregende Bohnengetränk und berichteten darüber in ihrer Heimat. Unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. etablierte sich Kaffee als Luxusgut in Europa. Während des 17. Jahrhunderts entstanden in vielen europäischen Städten Kaffeehäuser. Das weltberühmte Wiener Kaffeehaus existiert noch heute. Schließlich eröffnete 1673 in Bremen auch das erste deutsche Kaffeehaus.
Der Siegeszug der kleinen Bohne war nun nicht mehr aufzuhalten. Ob Hamburg, Berlin, Würzburg oder Leipzig – Kaffee erfreute sich großer Beliebtheit und wurde zu einem gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Faktor. Zunächst war Kaffee ein Luxus- und Prestigegetränk der besseren, bürgerlichen Gesellschaft. Im Laufe des 19. Jahrhunderts zog das Heißgetränk vermehrt in die guten Stuben breiterer Gesellschaftsschichten ein; hatte aber immer noch den Charakter des Exotischen. Kaffee wurde vorwiegend sonntags getrunken und zu besonderen Anlässen.
Im 20. Jahrhundert etablierte sich das Bohnengetränk immer mehr als Massenprodukt. Der morgendliche und der nachmittägliche Kaffee wurden zum Lebenselixier vieler Menschen. Heutzutage ist Kaffee ein weltweit verbreitetes Genussmittel. In vielen Ländern ist er zu einem hochgeschätzten Kulturgut geworden und der Anbau, die Herstellung und der Vertrieb zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Kaffeepflanzen werden hauptsächlich in Latein- und Mittelamerika sowie in Asien und Afrika angebaut. Und jedes Jahr werden über zehn Millionen Tonnen Rohkaffee geerntet. Konsumiert wird er vor allem in den USA und Europa.

Kaffeetrinken in Deutschland

Deutschland ist einer der größten Abnehmer für Rohkaffee weltweit, und gleichzeitig auch der fünftgrößte Exporteur von fertigem Kaffee. Vor allem im Bremer und Hamburger Raum befinden sich die großen Kaffeeröstereien, von denen einige weltbekannt sind. Die Deutschen sind ein Land der Kaffeetrinker. Knapp drei Tassen pro Tag trinkt der Einzelne, und damit mehr als Bier. Da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, haben zahlreiche Methoden der Kaffeezubereitung und unterschiedliche Arten von Kaffee Einzug gehalten in die Küchen und Cafés der Republik. Je nach Kulturkreis, Zeitpunkt und persönlichem Geschmack entwickelt sich die Kaffeezubereitung ständig weiter. Trends und technische Innovationen steuern ihr übriges bei.

Der klassische Handfilter

Früher wurde Kaffee mit einem Aufsatzfilter von Hand aufgegossen. Die Filter waren meist aus Porzellan oder Glas und wurden auf die Tasse gestellt. Vielerorts wird diese Methode der Kaffeezubereitung heute noch gerne angewendet, und tatsächlich erfährt diese sehr einfache und günstige Methode in jüngster Zeit eine regelrechte Renaissance. Das ursprüngliche und natürliche des Kaffee steht hierbei im Mittelpunkt. Nach Wunsch kann bei der Aufgusszeit, der Dosierung und der Kaffeesorte variiert werden. Dabei kommt der Geschmack des Kaffees voll und unverfälscht zur Geltung.

Die Kaffeemaschine

Halbmechanische Kaffeemaschinen gibt es bereits seit 200 Jahren. Die voll automatisierten Modelle, wie wir sie seit Großmutters Zeiten kennen, tauchten in den Wirtschaftswunderjahren der 1950-Jahre auf. Von Prinzip her haben sie sich seitdem – abgesehen vom technischen Fortschritt – kaum verändert. Ein Kaffeefilter, die gewünschte Menge an Wasser und Kaffeepulver, und den Rest erledigt die elektrische Kaffeemaschine. Filterkaffee ist nach wie vor sehr beliebt. Und nach den unzähligen Kaffeetrends der 1990er- und 2000er-Jahre, in denen man Cappuccino, Mokka, Espresso etc. trank und oft zu Kaffeekapseln und Pads griff, besinnen sich viele Kaffeetrinker inzwischen wieder der guten alten Kaffeemaschine.

Der Kaffeevollautomat

Sehr beliebt ist der Kaffeevollautomat. Die Bohnen werden frisch gemahlen. Wassertemperatur und Stärkegrad des Kaffees können variabel eingestellt werden. Und die Milch schäumt der Kaffeevollautomat auch noch auf. Vom klassischen Americano über Latte Macchiato bis zum Espresso können je nach Modell zahlreiche Kaffeevarianten gewählt werden. Der vollautomatisierte Kaffeeautomat übernimmt auf Knopfdruck die komplette Kaffeezubereitung. Die Automaten sind nicht billig, es lohnt sich aber, etwas mehr Geld zu investieren. Letztlich sparen sie Zeit und das Ergebnis kann sich in aller Regel schmecken lassen.

Kaffeepads und Kapseln

Kaffeekapseln setzten sich in den 1990er-Jahren durch; Pads wurden Anfang der 2000er-Jahre entwickelt. Diese relative neue Form der Kaffeezubereitung ist ein Sinnbild für das Leben vielbeschäftigter, oft alleinstehender junger Menschen, die hohe Ansprüche haben. Alles muss schnell gehen, modern aussehen und etwas extravagant sein. Mit hochwertigen Maschinen erzielt man mit Kapseln und Pads durchaus gute Ergebnisse. Bei günstigen Modellen müssen allerdings Abstriche beim Aroma gemacht werden. Und das ist nicht der einzige Nachteil: Pads und Kapseln funktionieren nur mit einer entsprechenden Kaffeepad- oder Kapsel-Kaffeemaschine. Meist können Produkte einer Marke ausschließlich mit den eigenen Kaffeemaschinen verwendet werden. Zudem müssen sich die Pads und vor allem die Kapseln den Vorwurf der Umweltbelastung gefallen lassen.

Der Kannenaufguss

Bei diesem Direktaufguss handelt es sich ebenfalls um eine sehr traditionelle Kaffeezubereitungsform. Der vornehmlich grob gemahlene Kaffee wird direkt in die Kaffeekanne gegeben. Anschließend mit zuvor kochendem, nun auf circa 91 Grad abgekühltem Wasser übergossen, ziehen gelassen und dann durch ein Sieb in die Tasse eingeschenkt.

French Press

Keine weitere Form des Direktaufgusses in diese aus Frankreich stammende Methode. French Press ist mittlerweile auch in Deutschland sehr verbreitet. Dabei wird grob gemahlenes Kaffeepulver in eine sogenannte Pressstempelkanne gefüllt und mit heißem Wasser aufgegossen. Nach ein paar Minuten wird mithilfe einer Drahtpresse der frei schwimmende Kaffeesatz nach unten gedrückt, sodass der Kaffee ohne Pulverrückstände in die Tasse gegossen werden kann.

Die Mokka-Kanne

Die darf nun wirklich in keiner Studenten-WG fehlen. Nicht zu verwechseln mit dem Mokka, stammt diese Methode der Kaffeezubereitung ebenfalls aus Italien. Sie erfreut sich hierzulande großer Beliebtheit, weil sie einfach und schnell funktioniert, und das Ergebnis zumindest akzeptabel ist. Für echte Kaffeeliebhaber ist dieser Kaffee allerdings oft zu bitter aufgrund der hohen Temperatur und des geringen Drucks bei der Zubereitung. Die Moka-Kanne wird direkt auf die Herdplatte gestellt. Das Wasser im unteren Teil der Kanne wird erhitzt und mittels Dampfdruck in den oberen Teil gedrückt. Dazwischen befindet sich das Kaffeepulver, welches auf diese Art aufgekocht wird.

Arabica oder Robusta? – das ist hier die Frage

Es gibt derzeit 124 bekannte Kaffeepflanzenarten auf der Welt. Allerdings dienen lediglich neun davon der Kaffeeherstellung; von denen viele nur regional begrenzt kultiviert werden. Global betrachtet wird vor allem aus vier Kaffeepflanzenarten auch Kaffee hergestellt. Arabica und Robusta kennt so ziemlich jeder Kaffeetrinker. Liberica und Excelsta sind eher was für echte Barista, denn diese beiden Sorten sind echte Exoten. Arabica und Robusta decken gut 98 Prozent des Rohkaffees im Welthandel. Sie sind unzweifelhaft die wichtigsten und auch edelsten Bohnen auf dem Kaffeemarkt. Doch welcher Kaffee ist tatsächlich der mit dem besten Aroma?

Arabica

...ist die am verbreitetsten und wirtschaftlich bedeutendste Kaffeepflanze. Auf sie fallen rund 60 Prozent des weltweit geernteten Rohkaffees. Sie wird vor allem im Hochland angebaut und gilt als die qualitativ hochwertigste aller Kaffeebohnen. Die meisten Spitzenkaffees werden aus Arabica-Bohnen gewonnen. Der aus ihnen gewonnene Kaffee ist mild und aromatisch und hat gleichzeitig einen niedrigen Koffeingehalt. Robusta ist die zweitwichtigste Bohne auf dem Weltmarkt. Sie wächst im Tiefland und kann im Gegensatz zur Arabica mehrmals im Jahr geerntet werden, da sie schneller wächst und öfters Früchte trägt. Robusta-Kaffee ist bitterer und stärker im Geschmack. Zudem bringt die Robusta-Bohne etwas mehr Körpervolumen mit, wie der Kaffeekenner sagt. Sie weist einen höheren Koffeingehalt auf und wird daher insbesondere für Espresso verwendet. Viele Espresso-Hersteller mischen Robusta mit Arabica, um beides – ein starkes Aroma und genügend Koffein zu erhalten. Letztlich ist Kaffee natürlich Geschmackssache und jeder muss seine Lieblingskaffeemischung finden. Arabica-Kaffee eignet sich sehr gut für den alltäglichen und häufigen Genuss. Robusta-Kaffee, und hier vor allem Espresso, ist etwas für den schnellen Wachmacher zwischendurch, wo es nicht so sehr auf den Geschmack, sondern auf die anregende Wirkung ankommt.

Was macht einen guten Kaffee aus?

Kaffee soll nicht nur munter machen am frühen Morgen, er soll vor allem auch schmecken. Ein guter Kaffee ist angenehm heiß und entfaltet sein volles Aroma. Was die Art der Zubereitung betrifft, hat jeder Kaffeetrinker seine eigenen Vorlieben; und natürlich auch in puncto Kaffeesorte. Darüber hinaus gibt es aber ein paar grundsätzliche und praktische Tipps, die einen vollendeten Kaffeegenuss garantieren. Die Qualität eines Kaffees steht und fällt mit der Wassertemperatur. Das Wasser zur Kaffeezubereitung sollte etwas unterhalb des Siedepunktes (100 Grad) liegen; zwischen 90 und 95 Grad entfaltet sich das Aroma am stärksten. Bei kochendem Wasser hingegen lösen sich die Bitterstoffe der Bohnen, was sich negativ auf den Geschmack auswirkt. Ähnliches gilt für zu kaltes Wasser: der Kaffee schmeckt abgestanden, säuerlich und dünn.
Ausgesprochen wichtig ist die richtige Dosierung des Kaffeepulvers. Die hängt selbstverständlich mit der Art des gewünschten Kaffee zusammen.Wer sich beispielsweise eine Tasse Kaffee (200 ml) per Handfilter zubereitet, benötigt dafür einen gehäuften Esslöffel (etwa 10 Gramm) Kaffeepulver. Für einen Liter in der Kaffeekanne können ruhig bis zu sieben Löffel verwendet werden, um ein schönes Aroma zu erzielen. Bei der Kaffeemaschine ist es etwas weniger: sieben bis neun Gramm Kaffeepulver pro Tasse werden hier empfohlen.
Und schließlich spielt der Mahlgrad des Kaffeepulvers eine zentrale Rolle bei der Zubereitung. Eine Kaffeemühle ist absolut empfehlenswert, um die Bohnen frisch zu mahlen. So entfaltet der Kaffee sein komplettes Aroma. Ob die Mühle elektrisch oder per Hand betrieben wird, ist letztlich nicht ausschlaggebend. Es sollte aber ein Model mit einem Scheibenmahlwerk verwendet werden, um ein einheitliches Ergebnis zu erzielen beim Mahlen der Bohnen. Der perfekte Mahlgrad liegt zwischen 0,3 bis 0,5 Millimeter. Das Kaffeemahlen mit der eigenen Mühle verlangt sicherlich etwas Übung, das Ergebnis ist es aber allemal wert.

Aktuelle Kaffeetrends

Kaffeetrinken ist für die einen nur Mittel zum Zweck, für viele ein reines Genussmittel und für wieder andere schon fast ein Hobby. Die alten Kaffeehäuser der vorherigen Jahrhunderte sind mittlerweile überwiegend verschwunden. Natürlich gibt es noch einige große bekannte Kaffeehäuser – beispielsweise in Berlin, Hamburg und Leipzig –, die diese Kultur nach wie vor pflegen. Doch heutzutage treffen sich Kaffeeliebhaber vor allem in Cafés und speziellen Kaffeebars. Und auch die Zubereitung des Kaffees unterliegt einem ständigen Wandel. Bei kaum einem anderen Getränk wird derart experimentiert. Einige Kaffeetrends sind sicherlich gewagt, und mitnichten setzt sich jede neue Idee auch tatsächlich durch. Doch es gibt wirklich interessante Varianten, die das Interesse von Kaffeeliebhabern wecken.

Bulletproof Coffee

Statt Milch ein Stückchen Butter zum Kaffee? Der Trend aus den USA klingt ein wenig gewöhnungsbedürftig, sorgt aber für ein unverwechselbares Geschmackserlebnis. Das Original-Rezept kombiniert Weidebutter mit einem hochkonzentrierten Kokosnuss-Extrakt, dem sogenannten MCT-Öl. Diese ausgeklügelte Verbindung wertvoller Fettsäuren mit dem Koffein des Kaffees soll den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung fördern.

Maca-Coffee

Ob Kurkuma, Maca oder Reishi-Pilze – Superfood erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Viele versprechen sich von den Powerzutaten einen gesundheitsfördernden und stärkenden Effekt. Warum also nicht das liebste Heißgetränk mit Superfood anreichern? Derzeit liegt vor allem die Maca-Wurzel voll im Trend. Der peruanischen Kressepflanze wird nachgesagt, den Stresspegel zu senken und die Konzentration zu fördern. Nebenher soll sie auch als natürliches Aphrodisiakum wirken. Die Maca-Wurzel enthält darüber hinaus viele wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Zu Pulver zermahlen wird sie einfach dem Kaffeepulver beigemengt.

Egg-Coffee

Diese hierzulande noch recht unbekannte Kaffeevariation stammt aus dem Fernen Osten, genauer gesagt aus Vietnam. Für das ungewöhnliche Kaffee-Topping wird ein Eigelb mit ein wenig Kondensmilch schaumig geschlagen. Abgerundet wird das Ganze je nach persönlichem Geschmack mit einer Prise Zucker.

CoffTea

Wem es bei der Frage „Kaffee oder Tee?“ schwerfällt, sich zu entscheiden, wird sich über diesen Trend besonders freuen: Beim CoffTea gehen dunkle Teesorten wie schwarzer Tee sowie Kaffee eine unverwechselbare Liaison ein. Doch so neu ist die Idee gar nicht: In China stehen CoffTea-Variationen schon lange auf jeder gut sortierten Getränkekarte.

Cold Brew Tonic

Kalter Kaffee kann lecker und erfrischend sein. Die angesagten Cold Brews werden nicht wie gewöhnlich kurz und heiß aufgebrüht, sondern ziehen über mehrere Stunden in lauwarmem Wasser. Dieses Verfahren entzieht dem Kaffee einen großen Teil der Bitterstoffe, weswegen er besonders mild schmeckt. Ergänzt um ein paar Eiswürfel entsteht das perfekte Sommergetränk.

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